Лозунг на 2017 год: «Бог говорит: И дам вам сердце новое, и дух новый дам вам» (Иез. 36:26)
Ein Abend geistlicher Musik zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen unter Mitwirkung von Chören aus der katholischen, der armenischen und der lutherischen Kirche und aus Evangeliumskirchen 27.01.2017

Ein Abend geistlicher Musik zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen unter Mitwirkung von Chören aus der katholischen, der armenischen und der lutherischen Kirche und aus Evangeliumskirchen

Ein Abend geistlicher Musik zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen unter Mitwirkung von Chören aus der katholischen, der armenischen und der lutherischen Kirche und aus Evangeliumskirchen In seinem Grußwort sagte Dietrich Brauer, Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands: „Liebe Geschwister! Vor 500 Jahren begann die Reformation. Martin Luther regte die Kirche zu Reformen an, damit sie den Missionsbefehl Jesu Christi erfüllen und der Welt das Evangelium und die Versöhnung des Menschen mit Gott predigen konnte. Friede mit Gott ist jedoch untrennbar mit dem Frieden zwischen Menschen verbunden. Der Mensch kommt zum Glauben an Gott ohne jedes Verdienst seinerseits; allein durch Gnade wird er ein Kind Gottes. Darum kann ein Christ nicht anders als in einem anderen Christen einen Bruder oder eine Schwester zu sehen. Ein Christ kann nicht anders als die Teilung der Kirche zu bedauern und sich um Einheit zu bemühen. Der Dienst der Versöhnung, von dem das Wort Gottes heute so klar spricht, ist unser gemeinsamer Dienst. Er geschieht unter dem Zeichen des Kreuzes. Das Kreuz Christi ist das ewige Zeichen der Versöhnung zwischen Gott und Mensch. Aber das Kreuz ist auch ein ewiger Aufruf zur Buße. Wir haben gar nichts mehr, worum wir streiten könnten, wenn wir in diesem gemeinsamen Dienst stehen. Denn das Leben eines Christen ist der Dienst der Versöhnung. Ich bete heute darum, liebe Geschwister, dass Gott jeden von uns dazu segnet, diesen Dienst der Versöhnung im Namen Jesu zu tun, dass er uns hilft, im Geist der gegenseitigen Annahme, Vergebung, Ermutigung, Liebe und der Verheißung der Einheit der Kirche Christi zu wachsen.“ An die Gläubigen wandte sich auch der Metropolit des Gottesmutter-Erzbistums in Moskau, Erzbischof Paolo Pezzi. Er betonte, dass der Gottesdienst zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen dieses Jahr sowohl in der katholischen Kathedrale als auch in der evangelisch-lutherischen Kathedrale stattfindet: „Besonders gefällt es mir, dass wir in diesem Jahr mehrfach zusammen beten können. Gestern war das in der katholischen Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria, heute in dieser wunderschönen lutherischen Kirche, morgen in der anglikanischen St. Andreaskirche. Das sind Zeichen dafür, dass wir uns tief im Herzen wünschen, zusammen zu sein. Was uns eint, ist die Liebe Christi.“ Der ökumenische Gottesdienst wurde begleitet durch Auftritte von Chören aus verschiedenen Konfessionen: der Chorkapelle des St. Petri- und Paulikathedrale und der Chöre der katholischen Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria, der Armenisch-apostolischen Kirche und der „Kirche Gottes“ in Zarizyno (Vereinigte Russische Union der Christen Evangelisch-Pfingstlerischen Glaubens). Geistliche Lieder waren nicht bloß der musikalische Bestandteil des Abends, sondern halfen allen, die in die Kathedrale gekommen waren, unsere gemeinsamen christlichen Wurzeln und unsere gemeinsame christliche Kultur tiefer zu begreifen. Wie Pater Patrick, Kaplan der anglikanischen Kathedrale, in seiner Rede sagte: „Musik ist nicht nur eine internationale, sondern auch eine ökumenische Sprache. Musik ist ein starker Helfer bei der Bekehrung zum Herrn, bei der Predigt des Evangeliums.“ Beim Gottesdienst wandten sich Vertreter der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen der Russisch-orthodoxen Kirche, der Armenisch-apostolischen Kirche, der Christen Evangelisch-pfingstlerischen Glaubens, der Evangeliumschristen-Baptisten, der Vereinigten Russischen Union der Christen Evangelisch-Pfingstlerischen Glaubens und der Siebenten-Tags-Adventisten an die Versammelten. Abgeschlossen wurde der Gottesdienst durch das Vaterunser und den Segen von Erzbischof Dietrich Brauer.

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